Breitband-Internet auch in Thüringen und Sachsen-Anhalt

Die Versorgung der sogenannten weißen Flecken in Sachen Breitband-Internet in Deutschland geht zügig voran. Nun sind auch die Auflagen in Thüringen und Sachsen-Anhalt erfüllt worden, wie die Bundesnetzagentur informierte.
 

LTE Ausbau Gebiet
Sachsen-Anhalt und Thüringen erschlossen

Elf von 13 Bundesländern sind inzwischen abgehakt

Bekanntlich waren die Netzbetreiber Vodafone, Telefónica Germany O2 und Deutsche Telekom nach dem Erwerb der LTE-Frequenzen dazu verpflichtet, zunächst die ländlichen Regionen an das Breitband-Internet anzuschließen. Dies musste erfolgen, bevor die ersteigerten Frequenzen im 800-MHz-Bereich frei genutzt werden können. Mindestens 90 Prozent im jeweiligen Bundesland musste hierzu mit dem Breitband-Internet versorgt werden. Dies bedeutet, dass in den jeweiligen Gemeinden mit unter 5.000 Einwohnern entweder DSL, Internet per Kabel, oder aber LTE vorhanden sein müssen, um die Internet-Nutzung zu ermöglichen. In Thüringen beispielsweise galt es für die Netzbetreiber, knapp 1.000 Gemeinden an den schnellen Daten-Highway anzuschließen. Mit Thüringen und Sachsen-Anhalt sind somit nun elf der 13 aufgelisteten Bundesländer versorgt.
 

Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sollen bald folgen

Die beiden verbliebenen Bundesländer mit den weißen Flecken sind noch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Allerdings nicht mehr lange, wie der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, erläuterte. „Auch in den beiden verbleibenden Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist der Ausbau bereits so weit vorangeschritten, dass diese in Kürze folgen werden.“ Ein konkreter Zeitplan hierfür wurde allerdings nicht genannt.

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