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Deutsche Telekom: WLAN TO GO startet im Juni 2013

Die Deutsche Telekom will ihr WLAN-Netz mit den Hotspots kräftig ausbauen. Anstelle der gegenwärtig 12.000 Hotspots sollen es im Jahr 2016 bereits 2,5 Millionen sein.

WLAN TO GO

Bereits im Juni soll die Umstellung beginnen

Dies erklärte der Bonner Konzern nun selbst mit Blick auf die künftige Zusammenarbeit mit dem WLAN-Betreiber Fon. Dieser gilt mit weltweit acht Millionen WLAN-Spots weltweit als größter Anbieter auf diesem Sektor. In Deutschland allerdings betreibt Fon gerade einmal ein paar Tausend. In Deutschland werden die Produkte demnach künftig als WLAN TO GO vermarktet, informierte die Telekom. Ab dem Juni dieses Jahres werden dabei die Festnetzanschlüsse der eigenen Kunden mit dem DSL-Router W724V zu Access Points gemacht. Da jährlich rund zwei Millionen DSL-Router ausgetauscht werden, wird auch von einer rasch ansteigenden Hotspots-Anzahl ausgegangen.

Internes Netzwerk und Daten sollen gut geschützt sein

Den Informationen der Telekom zufolge droht den Kunden mit einem Router, der für WLAN TO GO zur Verfügung gestellt wird, keinerlei Haftung, wenn fremde User den Anschluss nutzen. Zudem sollen die eigenen Daten und das Netzwerk eines Nutzers gut geschützt sein vor einem möglichen Angriff von außen. So wie es beim Fon-Netzwerk der Fall ist, soll der Router zwei Funknetze zur Verfügung stellen, die unabhängig voneinander sind. Hierbei handelt es sich um ein verschlüsseltes im internen Bereich und ein unverschlüsseltes extern.

Neben Deutschland folgen weitere europäische Länder

Die Telekom-Kunden, die ihren Festnetzanschluss für das neue Produkt WLAN to go zur Verfügung stellen, können dafür im Gegenzug nicht nur auf alle Hotspots der Telekom zugreifen, sondern auch auf die Fon-Hotspots weltweit. Hierzu muss nicht unbedingt ein Anschluss der Telekom erforderlich sein, aber ein bestimmter Router. Neben Deutschland sollen dabei auch weitere Länder künftig von der Telekom mit entsprechenden WLAN TO GO Hotspots versorgt werden. Hier nennt der einstige Telekommunikations-Monopolist:

  • Bulgarien
  • Rumänien
  • Slowakei
  • Ungarn
  • Griechenland

Zudem soll auch bei Fliegern bestimmter Fluggesellschaften und in den ICE Zügen der Deutschen Bahn AG die Zahl der Hotspots ausgebaut werden.

So funktioniert WLAN TO GO

Mein Fazit:

Mit WLAN TO GO hat sowohl die Telekom als auch Fon genau das Motto der Cebit 2013 verinnerlicht. Wie aus dem Video hervor geht ist für die Sicherheit durch die zwei voneinander getrennten WLAN-Netze gesorgt. Doch man sollte an dieser Stelle nicht vergessen das es in Deutschland immer noch Standorte gibt in denen nicht mal ein 2000er DSL anliegt. Wäre es an der Stelle, nicht sinnvoll erst einmal dafür zu sorgen das in allen Regionen eine annehmbare Bandbreite anliegt. Ich würde meinen Internet-Zugang auch öffentlich zugänglich machen und das WLAN teilen. Aber ich denke auf diese neue Richtung der Telekom wird es nicht nur positive Stimmen geben.

 

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