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DSL-Ausbau: Herborn und Einen-Müssingen rüstet auf

Dass der Ausbau vom schnellen Internet in Deutschland weiter vorangeht zeigt sich an zwei aktuellen Beispielen aus Mittelhessen und dem Münsterland. Denn sowohl in Herborn und Umgebung als auch in Einen-Müssingen dürfen sich die Bewohner künftig über Glasfaserkabel und schnelles DSL freuen.

Telekom DSL-Ausbau Herborn und Einen-Müssingen

DSL-Ausbau in Herborn und Einen-Müssingen

Die Stadt Herborn und die Deutsche Telekom vereinbarten nun einen Ausbau des Glasfasernetzes in Herborn, Hirschberg, Hörbach und Schönbach. In diesen Gebieten wird es dann schnelles Internet ab August 2013 geben. Der Ausbau erfolgt in zwei Abschnitten. Zunächst sind Hörbach, Hirschberg und der Herborner Rehberg an der Reihe. Hierfür fallen Kosten von 230.000 Euro an, während die Anbindung von Schönbach weitere 60.000 Euro kosten wird. Von den Gesamtkosten von 290.000 Euro trägt die Stadt 40 Prozent. Die restlichen Kosten von 174.000 Euro übernimmt das Land Hessen. Nach Abschluss der Arbeiten stehen den Haushalten Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit je Sekunde zur Verfügung.
 

Glasfaser-Ausbau im Detail:

  • Herborn (1. Abschnitt ab 2013)
  • Hirschberg (1. Abschnitt ab 2013)
  • Hörbach (1. Abschnitt ab 2013)
  • Schönbach (2. Abschnitt ab ?)

 

880 Haushalte und 140 Gewerbetreibende profitieren in Einen-Müssingen

Auch in Einen-Müssingen dürfen sich die Bewohner in der Zukunft über schnelles DSL freuen. Hier wird dann anstelle der aktuell weniger als 2 Mbit pro Sekunde künftig eine Geschwindigkeit von bis zu 16 Mbit in der Sekunde angeboten. In den zurückliegenden Monaten hat die Deutsche Telekom hier bereits gut acht Kilometer Glasfaserkabel verlegt, zudem wurden mehrere Outdoor-DSLAM-Schaltschränke aufgestellt. Rund 880 Haushalte und 140 Gewerbetreibende werden mit dem schnellen DSL versorgt. Während die Stadt selbst 26.000 Euro investierte, gibt es weitere 233.000 Euro an Fördermitteln für den Ausbau.
 

Mein Fazit:

Das der (V)DSL-Ausbau auch in den kleineren Gemeinden weiter Einzug hält, ist für die Bewohner dort sicher positiv zu bewerten. Doch warum wird zum Beispiel in Einen-Müssingen trotz verwendeter Glasfaserkabel nur eine so geringe Bandbreite erreicht? Denn eine Geschwindigkeit von 16 MBit/s sollte doch derzeit die Standardgeschwindigkeit sein.

 

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