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DSL: CDU fordert Rechtsanspruch & Kabelunternehmen öffnet sein Netz

Langsames Internet ist für Privatpersonen nervig, für Unternehmen kann es sogar geschäftsschädigend sein. Doch der Markt reagiert!

DSL: CDU fordert Rechtsanspruch & Kabelunternehmen öffnet Netz

Aktuelle News zum DSL-Ausbau in Deutschland

Was für die einen zur Selbstverständlichkeit wurde, ist für die anderen noch Zukunftsmusik. Die Rede ist von der DSL-Verfügbarkeit in Deutschland, denn noch sind nicht längst alle Gegenden mit dem schnellen Internet versorgt.

Häufig sind gerade Menschen, die auf dem Land leben, benachteiligt. Hierbei handelt es sich nicht nur um Privatpersonen. Oft sind es auch Firmen, die sich gern in ländlichen Gegenden niederlassen, weil die Infrastruktur perfekt zu den betrieblichen Abläufen passt. Steht vor Ort allerdings kein schnelles Internet zur Verfügung, wird über diesen Standort nicht einmal mehr nachgedacht. So gehen vielen Kommunen wichtige Steuereinnahmen durch die Lappen und wertvolle Arbeitsplätze verloren. Allerdings kann man sagen, es tut sich etwas auf dem Gebiet der DSL-Versorgung!

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ZVEI: flächendeckender Netzausbau bis 2030

In seiner jüngst veröffentlichten Pressemeldung fordert der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) einen nachhaltigen Netzausbau mit Glasfaser. Dabei sollen Privathaushalte und Unternehmen mit dem schnellen Internet versorgt werden. Gemeint sind damit Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich, flächendeckend umsetzbar bis 2030.

Um auch kleineren Anbietern die Chance zu geben, sich am Netzausbau zu beteiligen, müsse das Ausschreibungsverfahren deutlich vereinfacht werden, so der ZVEI. Außerdem gilt es, in schlecht erschließbaren Gebieten spezielle Förderprogramme anzubieten. Hier ist die Politik gefragt, deren Aufgabe es sein soll, einen Bundesnetzausbauplan zu entwickeln.

CDU fordert Rechtsanspruch auf schnelles Internet

Laut Statistik liegt die durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit in Deutschland bei 13,7 Mbit/sec. Damit hinkt Deutschland im internationalen Vergleich ziemlich hinterher.

Die CDU fordert deshalb jetzt einen Rechtsanspruch auf flächendeckend mindestens 50 MBit/s. Laut Medienberichten soll bereits ein entsprechender Entwurf des Abschlussberichts der zuständigen CDU-Programmkommission vorliegen.

Darin heißt es, die CDU wolle, „dass jeder an den Chancen der Informationsgesellschaft teilhaben kann“. Unternehmen müssten „überall in Deutschland über schnelles Internet verfügen“, dazu sei eine moderne Breitband-Infrastruktur nötig. (Quelle: sueddeutsche.de)

Das dieses Vorhaben nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, ist wohl jedem bewusst. Die CDU hat daher ein Zeitfenster von 2 Jahren festgelegt.

Kabelunternehmen öffnet Netz für DSL-Anbieter

Eigentlich versorgt das bayerische Unternehmen Pepcom ortsansässige Haushalte mit Kabelfernsehen. Jetzt „öffnet“ die Firma sein Netz auch für DSL-Anbieter. Das ist eher ungewöhnlich, soll aber den Kunden ermöglichen auch beim Surfen eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen. So sind zukünftig bis zu 200 Mbit/s möglich.

Einige DSL-Anbieter werden in die Hände klatschen, denn ihnen erschließen sich mit der Entscheidung von Pepcom ganz neue Märkte. Auch im Preiskampf wird sich etwas tun, sollte das Unternehmen seine „Pforten“ für Wettbewerber öffnen.

Bundesnetzagentur prüft Magenta Zuhause Tarif der Telekom

Mit ihren neuen Hybrid-Tarifen hat die Telekom bei Kunden genau ins Schwarze getroffen. Wettbewerber sind allerdings weniger erfreut. So soll ein Konkurrent des Konzerns dem Unternehmen Preisdumping vorwerfen. Ob die Tarife wirklich „zu billig“ sind, wird jetzt von der Bundesnetzagentur geprüft.

1&1 erstmals mit Business-Tarif

Bisher hat das Telekommunikationsunternehmen 1&1 seinen Fokus auf private Haushalte gelegt. Seit dem 1. Juli können nun auch Firmen den Breitbandzugang nutzen. Je nach Wunsch und Verfügbarkeit kann eine DSL oder VDSL Flatrate genutzt werden.

Die Tarife für Geschäftskunden sind etwas teurer als die für Privatkunden, bieten aber auch mehr Leistung. So soll es zum Beispiel einen Express-Entstörungsservice geben, der im Notfall binnen 8 Stunden Hilfe bietet. Ein Anruf bei der Hotline ist kostenlos.

 

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