DSL-Drosselung: Bundesnetzagentur benötigt mehr Tester

Der Test der Bundesnetzagentur zur Überprüfung der möglichen Verletzung der Netzneutralität durch den jeweiligen Provider hat durch die DSL-Drosselung der Deutschen Telekom an Bedeutung gewonnen.

Test der Netzneutralität Bundesnetzagentur
Bundesnetzagentur braucht Tester

Jeder Internet-User kann den Test noch bis zum 30. Juni dieses Jahres ausführen. Hierbei kann getestet werden, ob der Internet-Provider tatsächlich die Netzneutralität einhält. Im Detail untersucht der Test der Bundesnetzagentur, ob die Datenpakete beim Senden wirklich gleichberechtigt behandelt werden, unabhängig vom jeweiligen Inhalt und woher sie stammen. Bereits seit dem 22. März läuft dieser Test.

Teilnahme geringer als beim Breitbandtest

Wie nun Golem.de unter Berufung auf einen Sprecher der Bundesnetzagentur berichtet, gibt es keine solch eine rege Teilnahme wie noch beim Breitbandtest der Behörde. Allerdings benötigt die Bundesnetzagentur möglichst viele Teilnehmer, um ein konkretes Bild zeichnen zu können, wie es um die Netzneutralität in Deutschland bestellt ist. Den Informationen der Behörde zufolge kann die Testreihe eine Untersuchung der anwendungsspezifischen Beeinflussung bei der Übertragungsrate der Daten ausführen. Hierbei werkelt die Behörde mit dem Glasnost-Tool des Saarbrücker Max-Planck-Instituts für Softwaretechnologie (MPI-SWS).

[button url=“http://www.initiative-netzqualitaet.de/netzneutralitaetstest/“ target=“_blank“]Hier geht es zum Netzneutralitätstest[/button]

Thema gewinnt durch DSL-Drosselung der Telekom an Bedeutung

An besonderer Bedeutung hat der Test der Bundesnetzagentur gewonnen, nachdem die Deutsche Telekom die DSL-Drosselung ab Erreichen eines bestimmten Volumens ankündigte. Nachdem dies zunächst nur für Neukunden gelten soll, trifft es langfristig alle Privatverbraucher des Bonner Konzerns. Seither haben die Diskussionen rund um die Netzneutralität wieder deutlich zugenommen.

[sm/]

1 Kommentar

  1. Hallo,
    habe seit Wochen Probleme mit o2/Telefonica:
    Mein Anschluß für den ich ja auch bezahle ist eine 50.000 kbit/s. Tatsächlich beweisen mir nun mehrfache Messungen nur jeweils 2.400 bis 2.800 kbit/s.
    Bechwerde eingereicht, schriftlich, bei O2 in Hamburg. Gleichzeitig im O2-Shop in Stralsund beschwert, Auskunft dort: Störung im Netz, die bis letzen Sonnag behoben sein sollte.
    Nun zwei Tage nach diesem Sonntag – immer noch die gleichen niedrigen Werte, wie oben angegeben.
    O2 Hamburg schweigt bisher …

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