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DSL-Hardware (k)eine Pflicht

Wer einen DSL-Vertrag bei einem Internet-Anbieter abschließt, der muss in der Regel einen entsprechenden Router gleich mit bestellen. Dies ist aber gesetzeswidrig.

Keine DSL-Hardware

DSL-Hardware ist keine Pflicht

Die Pflicht zum Bestellen eines Routers – auch wenn dieser eigentlich nicht benötigt wird – ist gängige Praxis. Darüber hinaus kommt es vor, dass manch ein DSL-Internet-Anbieter den Anschluss eines fremden Gerätes an die Leitung blockiert. Die entsprechenden Zugangsdaten werden nämlich dem Kunden nicht übermittelt. Wie nun aber die PC Welt in ihrer neuesten Ausgabe erklärt, ist dieses Vorgehen juristisch verboten.
 

Kunden haben Recht zur Wahl

Laut dem Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen haben Kunden nämlich im Grundsatz ein Recht auf Wahlfreiheit. Dies gilt, sofern der Router der Wahl die Erfüllung der technischen Grundvoraussetzungen zur Nutzung gewährleistet. Diesen Standpunkt vertritt auch die Bundesnetzagentur. Aus diesem Grund führt diese aktuell bei diversen Internet-Providern Anhörungen durch. Wann es diesbezüglich eine Entscheidung gibt, ist aber noch unklar.
 

Nur ein Installationscode wird geliefert

Wie die PC Welt weiterhin berichtet, stellen einige der Provider den eigenen Kunden außer der Hardware zum Einrichten des Internet-Anschluss zuhause nur noch einen Installationscode zur Verfügung. Damit kann der mitgelieferte Router einfach installiert werden. Jedoch bleiben die Zugänge für Fremd-Router ohne das Eingeben von detaillierten Zugangsdaten gesperrt.
 

Startcode DSL-Hardware

Mein Fazit:

Man sollte nicht vergessen das der Installationscode beziehungsweise Startcode, auch den Vorteil bietet die mitgelieferte DSL-Hardware möglichst problemlos in Betrieb zu nehmen. Zu dem ist das Thema bereits seit längeren bekannt und wird auch in einschlägigen Foren diskutiert. Das man gegebenenfalls eine schlechtere Hardware nutzen muss, da der DSL-Anbieter nicht die Zugangsdaten aushändigt. Kann man ja eigentlich nur abwarten was die Bundesnetzagentur dagegen unternimmt. Bei welchen Tarifen Sie keine Hardware mit dazu kaufen müssen, kann man sehr schnell in unserem DSL-Vergleich sehen.
 

 

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