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DSL Netzwerk mit LAN Kabel aufbauen

Egal, ob im Privaten oder im Business – schnell will man mit mehreren Rechnern auf einen einzigen DSL Anschluss zugreifen. Und genau an dieser Stelle muss man dann ein Netzwerk aufbauen. Oftmals besteht dazu der Wunsch, dies mittels LAN Kabel zu realisieren.

DSL Router mit 4 LAN AnschlüssenDSL Router mit 4 LAN Anschlüssen Schritt 1 – DSL Router
Zuerst einmal sollte man sich hierfür einen DSL Router mit integriertem DSL Modem beschaffen. Ein entsprechend multifunktionsfähiges Gerät ermöglicht die Versorgung mehrerer Rechner. Wobei die Anzahl der anschlussfähigen Rechner pro DSL Router unterschiedlich ist und dem zugehörigen Handbuch bzw. der Artikelbeschreibung entnommen werden sollte. Durchschnittsgeräte ermöglichen aber schon bis zu 4 Anschlussstellen. Siehe Bild rechts.

Schritt 2 – LAN Kabel
Dieser DSL Router lässt sich dann auch mit entsprechenden LAN Kabeln mit den einzelnen Computern verbinden. Heute per reine Steckverbindungen – einerseits am Router und andererseits am Computer. Je nach ausgewähltem LAN Kabel (z.B. Cat 5, Cat 7, usw.) sind Verbindungen mit einer Entfernung von bis zu 100 m problemlos zu überwinden. Teilweise auch noch weitere Strecken. Natürlich ist aber auch eine Funkverbindung (WLAN) mit einem DSL Router realisierbar.

Schritt 3- Netzwerkkarte
Des Weiteren benötigt man zum Aufbauen eines Netzwerkes auch Netzwerkkarten an oder in den Rechnern. Heute existiert dafür eine gigantische Auswahl an unterschiedlichsten Netzwerkkarten, die sich allein schon anhand ihrer Anschlussvariante, ihrer Qualität bzw. Geschwindigkeit und innerhalb der Preise stark unterscheiden. Der Nutzer sollte eine Kaufentscheidung rein nach den eigenen Bedürfnissen treffen. Hinweis: Bevor Sie jetzt gleich ins nächste Computergeschäft rennen, die meisten Rechner verfügen schon über eine Netzwerkkarte. Einfach mal an die Rückseite Ihres Rechners schauen.

Übrigens – das erste LAN Kabel wird auch mit der ersten Netzwerkkarte im PC verbunden. Für die zweite Netzwerkkarte könnte man je nach Software auch ein „normales“ Kabel verwenden, wenn man mittels Switch oder Hub die Rechnerverbindungen realisiert.

Ist letztendlich die Netzwerkkarte richtig eingebaut bzw. angesteckt, wird bei modernen, allgemein am Markt üblichen Komponenten die Treiber-Installation automatisch durch Windows durchgeführt. Ist dies nicht der Fall, fordert Windows beispielsweise den entsprechend notwendigen Treiber vom Nutzer an.

Schritt 4 – Das Betriebssystem
Letztendlich kommt nun die Software ins Spiel. Wobei zuerst einmal das verwendete Betriebssystem eine übergeordnete Rolle spielt. Experten schwärmen gerade beim Aufbau eines Netzwerkes noch immer von Windows 2000. Fortgeschrittene Nutzer können gerne auch auf Linux zugreifen.

DSL Netzwerkkonfiguration unter Windows
Bleiben wir bei der Netzwerkkonfiguration unter Windows, müssen grundlegende Eintragungen vorgenommen werden. So als erstes die Vergabe eines immer gleichen Netzwerknamens bzw. auch Arbeitsgruppe genannt. Unter Start – Einstellungen – Systemsteuerung – Systeme – Netzwerk – Eigenschaften – gelangt der Nutzer zum Fenster Benutzerinformationen und kann unter Arbeitsgruppe einen eigenständigen Namen vergeben.

Anschließend vergibt man für den vorgesehenen Hauptrechner, auch Server genannt, eine IP Adresse. Diese Einstellung nimmt man unter Start – Einstellungen – Netzwerk – DFÜ Verbindungen – Internetprotokoll – Eigenschaften – vor – z.B. 192.168.0.1. Bei weiteren Rechnern wird dann die IP Adresse an der letzten Stelle fortlaufend nummeriert – z.B. 192.168.0.2. Wichtig ist dabei, dass jede IP Adresse nur einmal vergeben wird und sich immer nur die letzte Zahl verändert.

Netzwerk testen
Nun sollte das LAN Netzwerk optimal funktionieren. Um dies zu überprüfen kann man innerhalb des Windows Explorers in den Bereich Netzwerkumgebungen und dort zu benachbarte Computer klicken. Der Hauptrechner müsste dann alle untergeordneten Rechner aufzeigen.

Tipp:
Generell sollte man ein DSL Netzwerk mit LAN Kabel auch vor Angriffen von außen schützen. Hierfür eignen sich unter anderem eine Firewall, das Abändern von herstellerseitigen Passwörtern innerhalb der Gerätekonfiguration sowie die Verwendung von sicherer Software.

 

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