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Großbritannien: LTE-Frequenzversteigerung wird zum Schnäppchen für Anbieter

In Großbritannien sind nun ebenfalls die Frequenzen für Long Term Evolution versteigert worden. Hierbei brachte die Versteigerung für die Regierung ein ähnlich enttäuschendes Ergebnis wie beispielsweise auch in Deutschland, sehr zur Freude der Anbieter.

LTE Frequenzen in Großbritannien

LTE Frequenzen in Großbritannien unterm Hammer

Denn letztendlich entpuppte sich die Versteigerung der LTE-Frequenzen in Großbritannien zu einer Art Schnäppchenkauf für die Mobilfunkprovider. Nach Angaben der britischen Regulierungsbehörde Ofcom sind die Frequenzen nämlich nach gut 50 Bieterrunden für umgerechnet rund 2,65 Milliarden Euro (2,34 Milliarden britische Pfund) versteigert worden. Somit liegt die Einnahme für den Staat auf der britischen Insel rund 1,2 Milliarden Pfund unter dem Ergebnis, das sich der britische Finanzminister George Osborne erhofft hatte. Auch in Deutschland hatte die Versteigerung der LTE-Frequenzen einst nur rund die Hälfte des erhofften Betrages in die Staatskassen gespült (4,4 Milliarden Euro).

Gemeinschaftsfirma der Deutschen Telekom und vier weitere Anbieter erfolgreich

Insgesamt fünf Provider konnten sich am Ende die LTE-Frequenzen in Großbritannien sichern. Hierunter befindet sich auch die Firma Everything Everywhere. Dies ist ein Joint Venture Projekt der Deutschen Telekom und von France Télécom. Zwei Frequenz-Blöcke im 800 MHz Bereich und zwei im 2,6 GHz Segment kosten das Unternehmen knapp 589 Millionen britische Pfund. Darüber hinaus sicherte sich Telefónica UK ebenfalls zwei Frequenzblöcke im Bereich von 800 MHz, genauso wie auch Hutchison 3G UK.

Vodafone UK sichert sich insgesamt fünf Frequenzblöcke

Im 2,6 GHz Frequenzbereich hingegen sicherte sich ein Tochterunternehmen der British Telecom, Niche Spectrum Ventures, drei Blöcke. Die größte Investition tätigte hingegen Vodafone UK. Für fast 800 Millionen Euro sicherte sich der Provider zwei Frequenzen im 800 MHz Bereich und drei im 2,6 GHz Band. LTE soll bis Ende des Jahres 2017 in ganz Großbritannien flächendeckend zur Verfügung stehen.

Meine Fazit:

Wie man recht gut erkennen kann sind es immer wieder die großen Unternehmen und Konzerne die sich an einer Frequenzversteigerung beteiligen. Also ist es aus meiner Sicht auch nicht weiter verwunderlich das hier keine Höchstpreise geboten werden. Die Mitbewerber kennen sich unter einander sehr gut und jeder steckt seine Ziele im voraus ab. Vielleicht haben wir ja auch einen Nutzen von den günstigen Frequenzversteigerungen, nämlich dann wenn die Mobilfunkprovider nicht erst die hohen Kosten durch teure Tarife decken müssen. Günstige LTE-Tarife finden Sie in unserem LTE-Vergleich.

 

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