Kein Router – Modem über DFÜ ansteuern

Vielfach herrscht die Meinung vor, dass ein Online-Zugang lediglich mit einem Router bewerkstelligt werden kann. Doch weit gefehlt, denn ein Modem bzw. auch eine ISDN Karte, ein herkömmlicher Telefonanschluss sowie ein DFÜ Netzwerk ermöglichen ebenfalls problemlos eine Internetverbindung. Zumal das Modem meist durch den ausgewählten Provider kostenfrei bereitgestellt wird – inklusive einem zugehörigen Anleitungsprogramm.

Natürlich muss dann zuerst einmal diese Hardware – das Modem oder auch eine ISDN Karte – am Rechner angeschlossen und installiert werden. Hierzu befinden sich am Modem drei Kabel – für die Stromversorgung, die Verbindung zum Computer sowie die Verbindung zur Schnittstelle (Telefonbuchse).

Die Installation des Modems auf dem Rechner geschieht entweder durch eine zumeist mitgelieferte CD, oder aber manchmal über das interne Downloadverfahren. Die eigentliche Software ist überdies in der Regel selbsterklärend.

DFÜ Netzwerk installieren
Des Weiteren muss hierfür dann auch ein DFÜ Netzwerk auf dem Rechner installiert werden: Start – Systemsteuerung – Netzwerkverbindungen. Um jedoch anschließend ins Internet zu gelangen, müssen noch entsprechende Treiber aktiviert werden. Unter dem Betriebssystem Windows sind diese bereits vorinstalliert, benötigen keine zusätzliche Option. Ansonsten empfiehlt es sich, auf den RASPPPoE Treiber zuzugreifen.
Kein Router – Modem über DFÜ ansteuern
Danach wird die Internetverbindung eingerichtet – Button Internet Verbindung einrichten. Es öffnet sich hierzu ein Fenster mit Eigenschaften, das auf die DFÜ-Einstellungen hinweist (z.B. die gängige Rufnummer 0191011). Durch Markierung der Breitbandverbindungen mit dem Netz wird das DFÜ Netzwerk grundsätzlich aktiviert, kann teilweise auch einen Neustart des Rechners erfordern. Mit OK wird der Dialog endgültig beendet.

Online-Zugang aktivieren
Nicht zu vergessen aber ist die eigentliche Konfiguration des Online-Zugangs durch das automatische Abfragen persönlicher Zugangsdaten. Diese werden durch den Provider stets mit gesonderter Post dem Nutzer zugesandt. Eine notwendige IP-Adresse wird vom System automatisch für jeden neuen User vergeben. Abgeschlossen wird dieser Vorgang durch den Button Verbinden.

Das Modem dient nun mittels DFÜ (Kürzel für Datenfernübertragung), als direktes Bindeglied zwischen dem World Wide Web und dem eigenen Rechner.

Über Ringo 10 Artikel
Wählt sich seit 1999 ins Internet ein. Damals noch mit einem 56k-Modem und Internetabrechnung je Minute. Denn DSL-Flatrates gab es noch nicht... ;-)

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