LTE: EU gibt weitere UMTS-Frequenzen frei

Die Bandbreiten für LTE werden von der EU weiter ausgebaut. Bislang ungenutzte UMTS-Frequenzen werden dafür freigegeben, wie die EU-Kommission nun beschlossen hat.

LTE Frequenz
LTE bekommt zusätzlich Frequenzen

Dabei handelt es sich um Funkfrequenzen im 2 GHz Bereich, die für LTE freigegeben werden. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen dem Beschluss zufolge bis spätestens Ende Juni des Jahres 2014 die jeweiligen Frequenzen freigeben. Zudem arbeitet die EU-Kommission derzeit auch daran, dass die ungepaarten terrestrischen Frequenzen im 2 GHz-Bereich geöffnet werden. Diese liegen im Bereich 1900 bis 1920 MHz und 2010 bis 2025 MHz und sind für die UMTS-Netze reserviert. Allerdings erfolgt in der EU keine Nutzung dieser Frequenzen.
 

Mobile Datenverkehr legt weiterhin rasend zu

Der Beschluss der EU-Kommission steht im Zusammenhang mit der zunehmenden Nachfrage nach den mobilen Breitband-Diensten. Nach Einschätzung von Branchenkennern wird der Mobilfunkdatenverkehr weltweit bis zum Jahr 2015 pro Jahr um 26 Prozent ansteigen. Dann soll es rund um den Globus weltweit sieben Milliarden Handys, Smartphones, Tablets und weitere mobile Devices geben, die das Internet nutzen. Damit LTE noch mehr genutzt werden kann, um diese Nachfrage zu befriedigen, werden daher die Bereich 1920 bis 1980 MHz und 2110 bis 2170 MHz für LTE freigegeben.
 

Breitband-Ziel der Digitalen Agenda im Visier

Bislang ist dieses gepaarte terrestrische 2 GHz Band ausschließlich für UMTS reserviert. Allerdings werden diese Bereich mit 3G nicht genutzt. Mit der Aufhebung der technischen Einschränkung und der Ausweitung auf 4G soll das Breitband-Ziel der Digitalen Agenda ohne eine Binnenmarkt-Fragmentierung erreicht werden. Diese geht von einer flächendeckenden Breitband-Versorgung mit Datenraten von mindestens 30 Mbit/s in der EU bis zum Jahr 2020 aus.
 

[sm/]

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