LTE: Probleme bei Telefongesprächen ins UMTS-Netz

Beim Wechsel von LTE auf UMTS gibt es in manch einem Mobilfunknetz noch enorme Schwierigkeiten zu meistern. Wie einfach diese Gesprächsübergabe jedoch verlaufen kann, wird nun an einem Beispiel aus Österreich gezeigt.

LTE UMTS Telefonie
Gesprächsübergabe von LTE auf UMTS

Wenn LTE auch zum Sprechen mit den Smartphones zum Einsatz kommen wird, dann wird die vierte Mobilfunkgeneration (4G) nicht überall flächendeckend zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund müssen Telefongespräche in LTE ohne großen Qualitätsverlust per 3G realisiert werden. Der europäische Testbetrieb hat hier aufgezeigt, dass dies bislang nicht möglich ist. Nun aber scheint Abhilfe in Sicht zu sein.
 

T-Mobile, Huawei und Qualcomm realisieren Lösung

Denn T-Mobile Austria, Huawei und Qualcomm demonstrieren nun diese reibungslose Gesprächsübergabe von LTE auf UMTS, basierend auf dem Standard 3GPP Rel. 10. Dieser soll in ganz Europa sicherstellen, dass es beim entsprechenden Netzwechsel nicht zu einer Unterbrechung des Gespräches kommt. Somit steht einem schnellen Umstieg auf LTE-fähige Smartphones und entsprechende andere Devices nichts mehr im Wege.
 

Snapdragon S4 Prozessor von Qualcomm im Einsatz

Die Garantie kann den Informationen der drei Firmen zufolge über die moderne Vermittlungstechnik des chinesischen Herstellers und einem bestimmten Chip von Qualcomm gegeben werden. Dabei handelt es sich um den Snapdragon S4 Prozessor, der bereits in zahlreichen Smartphones verbaut ist. Dieser garantiert nun auch den problemlosen Ablauf von LTE in der Sprachnutzung in Europa.
 

Mein Fazit

Bereits im August haben wir darüber berichtet das die Telefongespräche über LTE noch in weiter Ferne sind. Dabei handelt es sich aber auch nur um die direkte Telefonie. Viele nutzen ja bereits Apps wie Skype und Co. um via Voice over IP kostenlos zu telefonieren. Scheinbar sorgt auch das ständige wechseln der Funkzellen von UMTS auf LTE und umgekehrt zu häufigen Störungen beim telefonieren.

 

[sm/]

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