LTE: Studie bestätigt kein Gesundheitsrisiko durch Funk

Mit dem Ausbau der vierten Mobilfunkgeneration LTE steigen die Mobilfunk-Immissionen hierzulande nicht signifikant an. Zu diesem Ergebnis gelangt nun eine bundesweite Studie.

LTE-Studie Messgerät
LTE-Strahlung nicht grenzwertig

Diese wurde vom Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) angefertigt, nachdem es das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) beauftragte. Dafür wurden an insgesamt 16 Orten im gesamten Bundesgebiet entsprechende Messgeräte aufgestellt. Diese Messungen fanden hierbei an 91 unterschiedlichen Punkten statt. Im Resultat konnte beobachtet werden, dass es ein leichtes Ansteigen der Strahlungs-Mehrbelastung durch den LTE-Funk im Vergleich zu UMTS und GSM erfolgt. Allerdings fällt dieser den Angaben zufolge gemessen an den Grenzwerten, die in Deutschland gelten, recht gering aus. An den weiteren 86 Messpunkten, so der IZMF weiter, lag der Wert mitunter wesentlich unter den zehn Prozent.
 

Höchster Messwert in Jena, geringster in Hanau

Bei der Auwahl der Orte für die Messreihe setzten die Macher auf Orte, an denen die Strahlungswerte hoch erwartet wurden. Diese befanden sich dabei den Angaben zufolge direkt bei Schulen, Wohngebieten und Kindergärten. „Das sind Orte, die die Menschen besonders interessieren“, erklärt hierzu die IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch. Der höchste Wert wurde demnach in Jena gemessen. Hier lag er bei 13,53 Prozent des Feldstärke-Grenzwertes. Am geringsten hingegen war das Ergebnis eines Messpunktes in Hanau, wo die LTE-Sendeanlage eine Grenzwert-Ausschöpfung lieferte, die gerade einmal bei 0,01 Prozent lag.
 

Messwerte im Überblick

 
Grafik Messwerte LTE
 

[sm/]

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