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Medienbericht: Deutsche Telekom mit 120.000 unzufriedenen Kunden

Einem aktuellen Medienbericht zufolge häuft sich die Zahl der unzufriedenen Kunden bei der Deutschen Telekom. Diese sind nicht nur über die DSL-Drosselung verärgert, sondern auch, dass die versprochenen Übertragungsraten beim DSL nicht erreicht wird.

Telekom und unzufriedene Kunden

Immer mehr unzufriedene Kunden melden sich zu Wort

Dem aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins Focus zufolge gibt es hierzulande aktuell 120.000 unzufriedene Kunden bei der Deutschen Telekom. Die Liste der Kritikpunkte umfasst dabei noch mehr Punkte als die DSL-Drosselung und die Nichteinhaltung der versprochenen Datenübertragungsraten. So werden auch zu langsame Internetverbindungen kritisiert. Darüber hinaus sind den unzufriedenen Telekom-Kunden auch die allgemeinen technischen Probleme ein Dorn im Auge.

Bundesnetzagentur zeigte Probleme der Bandbreite in Studie auf

Die Unzufriedenheit über die Geschwindigkeit bei den Internetanschlüssen lässt sich mit Blick auf die jüngsten Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur nachvollziehen. Im April dieses Jahres wurde nämlich die Studie der Telekom in Sachen Tempo bei den Internetanschlüssen publik. Hier wurde bereits deutlich, dass viele Provider die versprochenen Bandbreiten nicht einhalten können. Beispielsweise erreichten die versprochenen Bandbreiten im Bereich von 8 bis 18 Mbit in der Sekunde nur 63,4 Prozent die vermarkteten Übertragungsraten.

DSL-Drosselung verstärkt Kritik an Telekom

Die Anzahl der unzufriedenen Kunden bei der Deutschen Telekom dürfte durch die jüngste Politik des Bonner Konzerns weiter angewachsen sein. Denn seit dem 2. Mai dieses Jahres werden die „Flatrates“ für Neukunden ab dem Erreichen eines bestimmten Datenverbrauchs gedrosselt. Auch Bestandskunden und Tarifwechsler sollen in den kommenden Jahren davon betroffen sein. Immerhin ruderte die Telekom inzwischen etwas zurück, da auch künftig „echte“ Flatrates angeboten werden sollen – wenngleich zu einem höheren Preis.

Mein Fazit:

Es brodelt gewaltig und wie man anhand der aktuellen Berichte erkennen kann, lassen die Kunden der Telekom ihrer Verärgerung freien Lauf. Wie bereits vermutet, hat sich die Telekom mal wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt erst wir die Tarifstruktur ändern, was eine Drosselung beim DSL zur Folge hat. Dann kommen die Daten der Bundesnetzagentur dazu, wo sich die schlechte Leitungsqualität auch noch mehr als verdeutlicht. Kein Wunder das dann einem Privatanwender 75 GB reichen müssen wenn die Bandbreite vielerorts nicht mal einem 6000er DSL entspricht.

 

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