Nachfolger von LTE: In Dresden wird an 5G geforscht

Aktuell freuen sich viele Deutsche schon auf den 4G-Standard LTE, während manch ein User in einer anderen Region hierzulande bereits über einen DSL-Anschluss glücklich wäre. Unterdessen wird an der TU Dresden schon am 5G-Datenfunk geforscht.

5G Datenfunk
Nachfolger von LTE

Funk-Prototypen: Entwicklung in einem Softwaredesignprozess

Die TU Dresden erforscht den LTE-Nachfolger dabei zusammen mit dem texanischen Unternehmen National Instruments. Wie mehrere Quellen inzwischen berichten, sollen diese beiden Institutionen am Nachfolger von 4G, Long Term Evolution (LTE), namens „5G“ forschen. Dazu erklärte nun Professor Gerhard Fettweiss, dass über die Entwicklungsplattform von National Instruments künftig Funk-Prototypensysteme in einem einzigen Softwaredesignprozess entwickelt werden können. Fettweis ist Inhaber des Lehrstuhls Mobile Nachrichtensysteme an der Technischen Universität Dresden. Dies ist ein Vodafone-Stiftungslehrstuhl.
 

TU Dresden eine der weltweit führenden Forschungsuniversitäten

Während in Deutschland aktuell gerade mit Hochdruck an der Einführung von LTE mit Datenübertragungsraten von bis zu 100 MBit je Sekunde gearbeitet wird, wird in Dresden schon der nächste Schritt vollzogen. Dabei werden von der TU in der sächsischen Metropole Mehrantennensysteme für 5G angestrebt. Diese sollen acht parallele Datenströme ermöglichen. Zur Auswahl der TU Dresden begründete National Instruments Mitbegründer und CEO Dr. James Truchard, dass diese Hochschule zu den führenden Forschungsunis weltweit gehört. Diese würden den Weg dafür ebnen, dass die Prototypen für Wireless-Kommunikationssysteme der kommenden Generation richtungsweisend erforscht werden.

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