Schermbeck: LTE-Netz als Übergangslösung bis zum Start von Breitband-Netz

Die Gemeinde Schermbeck am Niederrhein soll bis zum kommenden Jahr ein flächendeckendes LTE-Netz bekommen. Dies soll jedoch insbesondere als Übergangslösung dienen, bis Glasfaser und Breitband-Internet in dem Ort im Kreis Wesel verfügbar sind.
 

LTE Ausbau Schermbeck
LTE nur Übergangslösung

Abschluss der Arbeiten bis Ende 2013

Der flächendeckende Ausbau von LTE mit Übertragungsraten von bis zu 300 MBit je Sekunde soll bis Ende 2013 in Schermbeck abgeschlossen sein. Dies erklärte nun ein Mitarbeiter der Telekom den Mitgliedern des Wirtschaftsförderungsausschusses der Gemeinde. Dabei wurde auch bekannt, dass das Bonner Unternehmen mit einer reglementierten Übertragungsrate arbeitet. Diese soll demnach bei zwei Mbit pro Sekunde liegen.
 

Glasfasernetz mit bis zu 200 Mbit je Sekunde wird langfristig kommen

Dieser LTE-Ausbau wird demzufolge nur als Übergangslösung in Schermbeck dienen. Denn die Zukunft liegt auch hier am Niederrhein im Breitband-Internet mit 50 Mbit je Sekunde oder beim Glasfasernetz, das Datenübertragungsraten von 200 Megabit in der Sekunde ermöglicht. Allerdings rechnet sich dies wohl aktuell für die Deutsche Telekom in der Gemeinde nicht.
 

Ernst-Christoph Grüter
Bürgermeister von Schermbeck

Sieben Prozent in Schermbeck noch ohne DSL

Allerdings scheint es durchaus einen Bedarf für das schnelle Internet in Schermbeck zu geben. Denn nur 17 Prozent der Einwohner verfügen über VDSL mit bis zu 50 Mbit in der Sekunde, während 18 Prozent aktuell unter zwei Mbit in der Sekunde liegen. Sieben Prozent in der Gemeinde sind sogar noch ohne DSL-Anschluss. Nach Angaben des Bürgermeisters Ernst-Christoph Grüter werden aktuell auch Gespräche mit anderen Anbietern in Sachen schnellem Internet geführt.

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