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Sicherheitslücke bei DSL-Routern: Telekom, Vodafone und Kabel Deutschland geben Entwarnung

Wie wir jüngst erst berichtet haben, sollen Millionen von DSL-Routern von einer Sicherheitslücke betroffen und somit anfällig für Hacker sein. Warum sich jedoch Vodafone- und Telekom-Kunden und auch User bei Kabel Deutschland offenbar keine Sorgen machen müssen, lesen Sie hier.

Telekom Speedport Geräte sind Sicher

Speedport, FRITZ!Box und Co. sind sicher

Aufgrund einer Sicherheitslücke sollen bekanntlich Millionen von DSL-Routern anfällig für Hackerangriffe sein. So informierte zumindest eine Sicherheitsfirma mit Blick auf die Schwierigkeiten mit dem Universal Plug and Play (UPnP-) Protokoll. Diese Technologie ist dafür zuständig, dass sich in Netzwerken mehrere Geräte zusammenschließen. Insgesamt sollen demnach bis zu 50 Millionen Geräte von Hackern angegriffen werden können.
 

Telekom-Router: UPnP-Features nicht im Internet aktiv

Die Deutsche Telekom gab aber nun für ihre Kunden Entwarnung für die DSL-Router der Speedport-Serien. So sollen die UPnP-Funktionen bei diesen Geräten nicht im Internet aktiv sein. Die Telekom empfiehlt aktuell jedoch, dass sich die User, die DSL-Router anderer Hersteller verwenden, an den Support des jeweiligen Produzenten wenden, um eventuelle Probleme abzuklären.
 

Vodafone, Kabel Deutschland und AVM geben ebenfalls Entwarnung

Auch von weiteren deutschen Unternehmen gab es inzwischen Entwarnung. Vodafone erklärte, dass die EasyBox 904 LTE von den Schwierigkeiten nicht betroffen sei. Dieser Router wird an Vodafone-Kunden seit einem halben Jahr etwa ausgeliefert. Ebenso seien viele der davor ausgelieferten Router getestet worden, auch diese haben die betroffene Funktion nicht aktiviert. Ähnlich äußerten sich auch Kabel Deutschland und der Fritz!Box-Hersteller AVM. Keine Fritz!Box und auch die Router von Kabel Deutschland sind demnach von den UPnP-Schwierigkeiten betroffen.
 

Mein Fazit:

In der Meldung vor zwei Tagen, gingen bei mir sämtliche Alarmglocken an. Wenn 50 Millionen Geräte betroffen sind, heißt das meist nichts Gutes. Sofort hatte ich das Programm zu durchsuchen heruntergeladen und wollte mich anmelden streikte der Server. Der Grund dafür waren wohl sicher Millionen von Nutzer die dasselbe vor hatten. Doch mit der heutigen Bekanntmachung, kann ich als Nutzer einer FRITZ!Box erst einmal durch atmen. Wie ich bereits vermutet hatte herrschte selbst bei den Herstellern große Aufruhr, da solch gravierende Sicherheitslücke immer ein großes Risiko für die Sicherheit der Netzwerke bedeutet.
 

 

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